Bohrwiderstandsmessungen erlauben punktuell eine Überprüfung der Holzdichte durch das Einbohren einer Nadel. Wenn das Holz durch Pilze zersetzt wird, nimmt der Bohrwiderstand ab. So können Fäulen und Höhlungen sicher identifiziert werden (Rinn et al. 1996).

Durch die Bohrung entsteht im Baum ein ca. 2 mm großes Bohrloch. Das Verfahren wird daher nur eingesetzt, wenn über das Impulstomogramm keine eindeutige Interpretation möglich ist oder wenn Wurzeln untersucht werden sollen, an denen oft kein anderes Verfahren eingesetzt werden kann (Roloff 2018). Es wird ein Rinntech Resistograph 650-SC mit einer Auflösung von 1/100 mm eingesetzt.